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US-Inflation stagniert – Zinssenkungserwartungen rücken nach hinten
Die Inflationsrate der US-Verbraucherpreise verharrte im Februar auf dem Niveau vom Januar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise für die Konsumenten wie auch im Marktkonsens erwartet um 2,4 Prozent. Auch die um Energie- und Lebensmittelpreise bereinigte Kerninflationsrate blieb mit 2,5 Prozent, dem niedrigsten Stand seit Januar 2021, erwartungsgemäß unverändert. Die Resonanz auf diese Daten an den Finanzmärkten war gering, spiegeln sie doch den jüngsten Anstieg der Energiepreise noch nicht wider: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen legte ebenso wie der US-Dollar geringfügig zu. Analysten erwarten im Konsens, dass der Index der persönlichen Konsumausgaben, der am Freitag für den Monat Januar veröffentlicht wird, in der Kernrate auf 3,1 Prozent steigen dürfte, weshalb die Terminmärkte eine Zinssenkung der US-Notenbank nun erst im Oktober einpreisen. Im Großen und Ganzen sollte der Fokus der Anleger jedoch noch eine Weile auf geopolitische Entwicklungen gerichtet bleiben.